Masernimpfung – und nun?

Da mich seit der Verabschiedung des Gesetzes zur Impfpflicht gegen Masern zahlreiche Anfragen bezüglich dieser Impfung erreicht haben, möchte ich an dieser Stelle einige Informationen weitergeben, die einen guten Umgang mit diesem Thema ermöglichen.

Wer ist betroffen?
Impfpflicht besteht ab dem 01.März 2020 für alle in öffentlichen Einrichtungen arbeitenden oder untergebrachten Menschen. Das sind also zum Beispiel Kinder in Kitas und Schulen, Lehrer, Ärzte, Heilpraktiken, Krankenschwestern, Hebammen, Betreuer, Flüchtlinge, Heimbewohner, …
Für Erwachsene gilt diese Impfpflicht für alle nach 1970 Geborenen.

Was kann passieren, wenn ich nicht impfen lasse?

  • Es droht ein Ausschluss aus der öffentlichen Einrichtung, bzw. das Kind kann den Kindergarten nicht besuchen.
  • Schulpflicht bleibt weiter bestehen, es droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro, des weiteren sieht das Gesetz Zwangsgelder bis zur Höhe von 25 000 Euro vor, auch Beugehaft ist erwähnt.
  • Erwachsenen droht Berufsverbot.

Was kann ich tun, wenn ich mich nicht impfen lassen möchte?
Wenn Sie/Du bisher Abstand von einer Impfung gegen Masern genommen haben, empfehle ich die ausführlichen Informationen zu diesem Thema aus der Sicht des Vereins „Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung e.V.“:
https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht.html

Auf dieser Seite sind auch die Möglichkeiten aufgezeigt, die Eltern nun haben, um gegen diesen Beschluss der Regierung vorzugehen. Sie können auch die Arbeit des Vereins mit einer Spende unterstützen. Die Kontodetails sind ebenfalls auf der oben genannten Seite verzeichnet.

Wichtig ist es, alle möglichen Gegenanzeigen zu studieren und gemeinsam mit dem Arzt zu klären, ob es medizinische Gründe gibt, die einer Impfung entgegen stehen. Eine Impfanamnese ist nötig, um das Risiko für mögliche Komplikationen zu entdecken. Diese Risikofaktoren können unter anderem sein:

  • Akute Erkrankungen mit Fieber
  • Allergien im Allgemeinen und gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe – bei der Masernimpfung zum Beispiel eine Allergie gegen Hühnereiweiß
  • Ein herabgesetztes Immunsystem zum Beispiel weil entsprechende Medikamente (Immunsuppressiva) verabreicht werden
  • Krampfanfälle in der eigenen oder der Familienanamnese
  • bisherige Impfreaktionen in der Familie
  • Erbkrankheiten
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Säuglinge unter 9 Monaten

Mögliche unerwünschte Reaktionen auf Impfungen im Allgemeinen
Jede Impfung ist ein Eingriff in unseren Körper, der entsprechende Nebenwirkungen und unerwünschte Reaktionen (Fieber, Entzündungen der Einstichstelle, Hautausschläge, …) zur Folge haben kann, die zum Teil (wenn auch selten auftretend) lebensbedrohlich (anaphylaktischer Schock, atypische Masern, Enzephalitis, Meningitis, …) sein können.

Ausführliche Informationen sind unter anderem auf der Seite von Dr. med Steffen Rabe zu finden:
https://www.impf-info.de/neben-wirkungen/unerwünschtes/78-unerwhte-arzneiwirkungen-uaw-von-impfstoffen.html
Man kann sich im Internet auch den Beipackzettel für Patienten zu den jeweiligen Impfstoffen aufrufen und sich dort über Gegenanzeigen und Nebenwirkungen informieren. Suchen Sie einfach nach dem Namen des Impfstoffes. (Beispiel ProQuad, der 4fach Impfstoff gegen Masern Mumps, Röteln und Windpocken https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/pq/proquadR/kontrast/aus/#2)

Bitte beachten Sie, dass die dort aufgeführten Nebenwirkungen nur einenen Teil der möglichen Nebenwirkungen ausmachen. Ihr Arzt hat die vollständige Liste aller Nebenwirkungen vorliegen. Lassen Sie sich diese zeigen und erklären.

Begleitende Behandlung einer Impfung mit Homöopathie
Auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen empfehle ich folgende Vorgehensweise:

  • Lassen Sie sich und/oder Ihr/Dein Kind vor einer Impfung gründlich untersuchen. Es darf nur ein gesunder Mensch geimpft werden.
  • Vor jeder Impfung das homöopathische Mittel Thuja einnehmen/geben (Potenz in Abhängigkeit des Alters und der Grundkonstitution wählen).
  • Nach jeder Impfung zusätzlich zu Thuja das homöopathische Mittel Silicea (Potenz entsprechend des Alters und der Konstitution wählen) einnehmen oder geben.
  • Nach jeder Impfung den gesundheitlichen Status genau beobachten (gerne länger als 14 Tage) und auftretende Symptome schnellstmöglich mit den individuell passenden homöopathischen Mitteln behandeln.
  • Neben Fieber auch auf folgende Veränderungen achten: Hautausschläge, Rötung, Schwellung, Husten, Atembeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Ohrenentzündung, allergische Reaktionen zum Beispiel auf Eiweiß, Persönlichkeitsveränderungen, Schreianfälle, Krampfanfälle, … Den Menschen dann umgehend ebenfalls gezielt mit den passenden homöopathischen Mitteln behandeln.
  • Falls die genannten Maßnahmen keinen schnellen Erfolg zeigen, ist oftmals eine Behandlung mit dem aus dem Impfstoff hergestelltem homöopathischen Mittel hilfreich.
  • Bei unerwünschten Impfreaktionen bitte den behandelnden Arzt aufsuchen und gegebenenfalls auf eine Meldung der Impfreaktion bei der zuständigen Behörde bestehen.

Falls Sie/Du noch Fragen zu diesem Thema haben, biete ich entsprechende individuelle Beratung und Behandlung in meiner Praxis an. Terminvergabe telefonisch unter 0341/21977535


Kommentare

Masernimpfung – und nun? — 2 Kommentare

  1. Anscheinend gibt es einen großen Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen? Können Sie mir hier Literaturtipps geben? Ich arbeite in einer Einrichtung für Seelenpflegebedürftige Menschen mit sehr vielen Autisten. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, die Impfungen auszuleiten?

    • Ich empfehle Ihnen zum Beispiel die Bücher von Dr. Tinus Smits (Autismus – zutiefst verzweifelt sowie Das Impfschaden-Syndrom) Dort finden Sie sicher hilfreiche Information. Eine Ausleitung von Impfungen sollte nur von einem erfahrenen Therapeuten oder Arzt begleitet werden. Einen Menschen ohne sein Wissen und seine Einwilligung zu behandeln, ist nicht erlaubt und auch nicht sinnvoll. Deshalb hier noch ein wichtiger Hinweis von mir: Auch wenn Sie tagtäglich mit autistischen Menschen arbeiten, können Sie diesen nur eine Anregung geben, eventuell einen alternativen Weg einzuschlagen. Sie dürfen aber nicht behandeln.

      Herzliche Grüße, Katrin Rabe

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