Dulcamara – Bittersüß wie der Herbst

Die Sonnenstrahlen wärmen noch, doch der Wind ist schon frisch und sobald die Sonne untergeht, wird die Luft kühl und feucht. Dieser Wechsel von warm zu kalt geschieht oft sehr schnell und da kann es schon vorkommen, dass man erst gar nicht bemerkt, wie kalt es ist. Wenn man dann wirklich friert, hat man sich eventuell schon einen Schnupfen, Husten oder gar eine Blasenentzündung eingefangen.

Die Früchte der Dulcamara - Bittersüß, einer homöopathischen Heilpflanze, die sich auch bei Schnupfen bewährt hat.

Die Früchte der Dulcamara (Bittersüß)

In der Homöopathie hat sich für diese typischen Herbst – Erkrankungen, welche also auf Grund von kaltem, nassem Wetter entstanden sind, unter anderem das homöopathische Heilmittel Dulcamara bewährt. Dicker gelber Schnupfen, Frieren und Besserung der Beschwerden durch warm werden (warmer Ofen, warmes Zimmer) kennzeichnen u.a. das Arzneimittelbild von Dulcamara.

Auch am Lagerfeuer sitzen – vorne schön warm und am Rücken kalt, oder eine Arbeit bei der man ständig zwischen kalten Räumen (Kühlhaus z.B.) und Wärme (Küche) wechselt, können übrigens zu ähnlichen Beschwerden führen.

Mehr zu diesem homöopathischen Mittel und weiteren Homöopathika, welche sich in der Erkältungszeit zur Behandlung von Husten, Schnupfen und Co. bewährt haben, können Sie im Homöopathiekurs „Die homöopathische Hausapotheke – “Erkältungszeit” lernen. Weitere Infos unter Veranstaltungen.

So schöne Blüten hat die Dulcmara

Die Blüten der Dulcamara (Bittersüß)

Die Pflanze Dulcamara wird auf Deutsch „Bittersüß“ genannt und zwar auf Grund des Geschmacks der Wurzeln und Stengel – erst bitter dann süß. (Vorsicht – nicht ausprobieren, da auch diese Heilpflanze giftig ist!)

Bittersüß gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist deshalb z.B.mit einigen unserer Nahrungspflanzen wie Kartoffel und Tomate verwand. Die Familie beherbergt aber auch sehr giftige Vertreter wie das Bilsenkraut oder die Tollkirsche.

 


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