Fragen und Antworten zur Homöopathie

Was ist das Besondere einer homöopathischen Behandlung?
Die homöopathische Behandlung ist eine ganzheitliche, sanfte Heilmethode, welche den Menschen als Individuum in seiner Einzigartigkeit in den Mittelpunkt stellt.
Eine gute homöopathische Behandlung startet immer mit einer sehr ausführlichen Erstanamnese bei welcher die individuellen Symptome des Patienten so umfassend wie möglich erfasst werden. Es werden emotionale, mentale wie auch körperliche Symptome erfragt. Als Therapeut achtet man dabei vor allem auf die Besonderheiten des Patienten. Die folgende homöopathische Behandlung zielt auf die Regulierung aller Prozesse im Körper, um so den Menschen zurück in seine Balance zu führen, ihn in seiner persönlichen Entwicklung zu fördern und somit den Schritt für Schritt die Gesundheit  und das persönliche Wohlbefinden zu verbessern.

Ist Homöopathie sicher?
Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, das homöopathische Mittel, entsprechend den Grundregeln der Homöopathie angewendet, sehr sicher sind. Auch Babys und Schwangere können diese ohne die Gefahr von Nebenwirkungen anwenden. Homöopathische Mittel können auch als begleitende Behandlung zur schulmedizinischen Medikamenten eingesetzt werden, ohne dass dabei unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen entstehen können.

Was passiert in der ersten Konsultation?                      
Die erste homöopathische Konsultation besteht aus einem sehr ausfühlichen Gespräch zwischen Patient und Heilpraktiker. Meist beginnt der Patient mit der freien Schilderung seiner Beschwerden. Anschließend werden diese Basisinformationen durch geziehlte Fragen vom Heilpraktiker ergänzt, so dass eine Auswahl eines geeigneten homöopathischen Mittelsmöglich wird. Wichtig sind hierbei vertiefende Informationen über das Wie, Wann und Wo zu den genannten Beschwerden. Aber auch allgemeine Fakten zum Menschen wie Körpertemperatur, Schlaf, Essgewohnheiten und mentale und emotionale Symptome werden erfragt.

Diese Informationen werden von mir als Heilpraktikerin im Anschluss an die Konsultation für die Wahl des passenden homöopathischen Heilmittels ausgewertet. Das ist eine kleine Detektivarbeit, da mehr als 3000 homöopathische Mittel zur Verfügung stehen.

Warum bekomme ich nicht sofort ein Rezept für das passende homöopathische Mittel?
Die Verschreibung eines homöopathischen Mittels basiert auf einer Auswertung der gesamten Information der gemeinsamen Konsultation. Hierbei wird nach dem homöopathischen Mittel(n) gesucht, welches den Zustand des Patienten auf allen Ebenen so genau wie möglich beschreibt. Das bedeutet, es gibt nicht etwa ein spezifisches Mittel gegen Kopfschmerzen oder Hautausschlag sonders es gibt ein spezifisches Mittel für einen Menschen der z.B. unter Kopfschmerzen und/oder Hautausschlag leidet. Diese mit Sorgfalt ausgeführte Analyse nimmt, mit Ausnahme von akuten Situationen, etwas mehr Zeit in Anspruch als z.B. das Schreiben eines Rezeptes für ein übliches schulmedizinisches Kopfschmerzmittel.

Was macht denn nun so ein homöopathisches Mittel?
Homöopathische Mittel stimulieren auf sanfte und gezielte Weise die Selbstheilungsprozesse des Körpers. Der Heilungsprozess folgt hierbei bestimmten Prinzipien, bei denen eine Heilung „von Innen nach Außen“ erfolgt, d.h. lebenswichtige Organe und emotionale Unbalancen werden zuerst positiv beeinflusst. Dies kann sich z.B. bei einem Neurodermitis – Patienten durchaus so äußern, dass sich erst sein persönliches Wohlbefinden bessert und emotionaler Stress reduziert wird, bevor sich eine Verbesserung der Hauterscheinungen zeigt.

Manchmal beginnt der Heilprozess auch mit einer Erstreaktion, die sich in kurzzeitigen Verschlechterungen von bestimmten körperlichen Symptomen äußert bei gleichzeitiger deutlicher Verbesserung der emotionalen und mentalen Gesundheit.

Was ist meine Aufgabe als Patient bei einer homöopathischen Behandlung?
Homöopathische Mittel sind keine Wundermittel, bei denen die Symptome einfach so über Nacht verschwinden. Vor allem bei chronischen Erkrankungen handelt es sich um einen Prozess, der einige Monate in Anspruch nehmen kann. Dieser Pozess gestaltet sich um so effektiver je angagierter Sie als Patient mitarbeiten. Dies bedeutet zum Einen ein vertrauensvolles, offenes und ehrliches Verhältnis mit dem Therapeuten. Zum Anderen ist die umfassende Beobachtung der eigenen Entwicklung und des eigenen Wohlbefindens während der Zeit zwischen den Konsultationen sehr wichtig. Durch Ihre Rückmeldungen während der Folgekonsultationen erleichtern Sie die Wahl des geeigneten homöopathischen Mittels.

Warum finde ich keine Fallbeispiele auf Ihrer Seite, damit ich mir ein besseres Bild von den Möglichkeiten und den mit der Therapie verbundenen Schwierigkeiten machen kann?
Entsprechend der Gesetzgebung in Deutschland ist Information in dieser Form nur für Fachkreise vorgesehen, da sie möglicherweise als Heilungsversprechen aufgefasst und auch als nicht zulässige Werbung verstanden werden könnte. Wenn Sie sich für Fallbeispiele interessieren, suchen Sie bitte direkt im Internet danach oder besuchen Sie meinen Grundkurs Homöopathie.

Sie haben noch weitere Fragen zur Homöopathie? Bitte schreiben Sie mir eine Nachricht, dann werde ich mich bemühen, so schnell wie möglich eine entsprechende Antwort hier auf dieser Seite zu veröffentlichen.


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