Atemtherapie

Das Atmen ist eine der Körperfunktionen, die unser Leben vom ersten bis zum letzten Atemzug begleitet. In Bereichen wie der Musik, aber auch im Yoga und anderen Bewegungsformen hat man beobachtet, dass es zwei verschiedene Atemtypen (Atemformen) gibt. Die Art zu atmen ist bei diesen beiden Typen im Prinzip gegensätzlich. Für den einen heißt dies aktiv einatmen – passiv ausatmen, für den anderen aktiv ausatmen – passiv einatmen.

Sonne und Mond

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie zum Beispiel im Einführungsvortrag und/oder bei verschiedenen Workshops, welche ich regelmäßig anbiete. Schauen Sie einfach im Veranstaltungskalender nach.

Außerdem können Sie Einzelstunden zum Erlernen von speziellen Atemübungen, zum typgerechten Beckenboden- und Bewegungstraining sowie zur Ernährungsberatung nach dem Atemtyp buchen.

Warum ist die typenrichtige Atmung so wichtig?

Die Prägung des Atemzentrums erfolgt mit dem ersten Atemzug und ohne Interventionen von Außen würde ein Mensch im Allgemeinen intuitiv seinen typgerechten Atem (also die energiesparende, effektive Art des Atmens) leben. Doch vielerlei Einflüsse können unser Atemverhalten von unserem angeborenem Atemtyp entfernen.

Da reichen schon wiederholte gutgemeinte Ermahnungen von Eltern, Lehrern, Trainern, welche dem gegensätzlichen Atemtyp angehören und schon beginnen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes zu verbiegen. Das kostet zwar viel Kraft, dennoch ist der Mensch in der Lage, durch seine Willenskraft Höchstleistungen zu erzielen. Der Preis ist häufig eine deutlich negative Auswirkung auf die Gesundheit und eine nicht optimale Ausschöpfung des Leistungsvermögens.

Typgerecht zu atmen bedeutet also – leichter und effektiver zu leben, denn diese beiden Grundformen der Atmung haben nicht nur für die Sauerstoffversorgung des Körpers einen deutlichen Einfluss sondern auch auf andere wichtige Lebensfunktionen wie zum Beispiel auf Körperhaltung, Bewegung, Ernährung, Schlaf und Lernverhalten.